FAQ, d.h. die am häufigsten gestellten Fragen. Augenärztliches Zentrum ArtLife

FAQ, d.h. die am häufigsten gestellten Fragen

Welche Garantien und Versicherungen gibt es?

Nach polnischem Gesetz basiert die Verantwortung für die Behandlung auf dem Prinzip der Sorgfalt. Das betrifft die Phase der Diagnosestellung sowie die Behandlung selbst. Der Arzt und die Klinik, in der die Behandlung stattfindet, sind nicht dazu berechtigt, eine Erfolgsgarantie zu erteilen.  Der Arzt unternimmt nach seinem Wissen alles, um die beste Behandlungseffekte zu erreichen.  Das Prinzip gilt in allen Bereichen der Medizin – genauso im Bereich der Kardiologie, der Onkologie, der Dermatologie, und auch in der Augenheilkunde. Das Erteilen von Heilungsgarantie wäre gegen die Vorschriften. Jeder Patient wird individuell behandelt, denn jeder ist anders und reagiert anders. So versucht der Arzt nach seinem Wissen und Können das Beste, um die Heilung zu erreichen.
ARTLIFE Sp.z.o. – Augenzentrum ArtLife verfügt über die medizinischen Geräte von höchster Qualität. Bei uns sind die Spezialisten in vielen medizinischen Bereichen tätig: zum Beispiel im Bereich der refraktiver Augenchirurgie, sowie Sicherheitschirurgie. So erzielen wir die besten Behandlungseffekte.  
Was die Versicherung anbetrifft, klären  wir unsere Patienten darüber auf, dass nach polnischem Recht jeder Arzt, der den Beruf des Arztes ausübt, sowie jede Arztpraxis, jede Klinik, jedes Krankenhaus dazu verpflichtet sind , eine Haftpflichtversicherung zu haben. Das ist gesetzlich geregelt.

Wie lange soll man nach der Entbindung abwarten, um eine Augenlaserkorrektur machen zu lassen?

In der Schwangerschafts-, sowie in der drauffolgenden Zeit, wenn die Frau das Baby stillt, kommt im Körper einer Frau zu vielen Veränderungen, die auf die Hormone zurückzuführen sind. Der Sehfehler, oder genauer gesagt seine Schärfe kann ebenfalls schwanken. Deswegen soll die Frau etwa 6 Monate nach der Entbindung abwarten. In der Zeit stabilisiert sich der Hormonhaushalt, und der Körper erreicht den Zustand vor der Schwangerschaft.

Ist eine Augenlaserkorrektur ungefährlich?

Augenlaserkorrektur ist ein Eingriff mit einem sehr niedrigen Gefahrenrisiko. Man muss sich zwar im Klaren sein, dass das doch eine Operation ist und deswegen  ein Risiko von Komplikationen besteht. Zu Komplikationen kommt es aber in weniger als 0,1% von Fällen. Aus diesem Grund werden Eignungsuntersuchungen ( wir nennen die Voruntersuchung) durchgeführt und soweit irgendwelche Gegenanzeigen bestehen, wird der Patient vom Arzt für den Eingriff disqualifiziert. Wie der Eingriff und die Genesung verlaufen, hängt im hohen Maße vom Patienten, seiner Zusammenarbeit mit dem Arzt und der Befolgung der ärztlichen Anweisungen vor und nach dem Eingriff ab. Darüber hinaus werden nach dem Eingriff Kontrolluntersuchungen durchgeführt und dem Patienten eine notfallmäßige medizinische Betreuung zur Verfügung gestellt.

Welche Gegenanzeigen  für den Eingriff  gibt es?

Gegenanzeigen für die Augenlaserkorrektur sind:  Alter unter 18 Jahren, im vergangenen Jahr progredienter Sehfehler, Augenkrankheiten, diabetische Retinopathie, ein implantierter Herzschrittmacher, Schilddrüsenerkrankungen, Krebskrankheiten, psychische Krankheiten, Suchtkrankheiten, Schwangerschaft und Stillen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Augenlaserkorrektur?

Da die Sehschwächen nicht als Krankheiten gelten, übernehmen die Krankenkassen nicht die Kosten für das Augen lasern. Die Krankenkassen übernehmen auch nicht die Kosten für die Brille, sowie für keine ähnliche Behandlungen.

Augenlaserkorrektur bei hoher Weitsichtigkeit

Mit dem Lasergerät WaveLight EX500, mit dem wir in unserer Augenklinik ArtLife arbeiten, lässt sich die Weitsichtigkeit- Sehfehler bis zu +6 Dioptrien korrigieren. In dem Fall, wenn eine hohe Weitsichtigkeit besteht, ist das Ergebnis der Keratometrischen Untersuchung von Bedeutung. Die Keratometrie ist die Vermessung der Hornhaut (Hornhautdurchmesser und Astigmatismus). Von dem Ergebnis hängt ab, ob der Eingriff möglich ist oder nicht.

Schilddrüsenkrankheiten- gibt es Gegenanzeigen?

Grundsätzlich gibt es bei Schilddrüsenunterfunktion oder Hashimoto keine Gegenanzeigen zum Augen lasern. Der Patient muss aber die Bescheinigung der behandelnden Endokrinologen, in der der Verlauf der Krankheit beschrieben ist sowie die Hormonhaushaltstabilität bestätigt ist ,vorlegen. Der Endokrinologe soll die Entscheidung treffen, ob die Augenlaserkorrektur bei den bestimmten Patienten durchgeführt werden kann.
Bei den Schilddrüsenkrankheiten kann die Genesungsphase länger dauern, die Wunde verheilt in der Regel länger.

Brille ausschließlich zum Lesen- Alterssichtigkeit

Alterssichtigkeit – vom Augenoptiker auch „Presbyopie“ genannt – macht das Lesen in der zweiten Lebenshälfte (fängt zwischen 40-45 Lebensjahr an) ohne Brille erst beschwerlich, dann sogar unmöglich.   Altersweitsichtigkeit ist ein völlig natürlicher Prozess, dem alle Menschen unterliegen. Für unsere Augenlinse wird es mit den Jahren schwieriger, sich auf unterschiedliche Entfernungen einzustellen. Die Linse verliert im Alter an Elastizität. Deshalb kann das Auge Objekte in der Nähe nicht mehr scharf abbilden, Buchstaben und Zahlen verschwimmen. Das Lesen oder das Handy bedienen werden schwieriger – die Arme sind plötzlich „zu kurz“. Die Lösung für die kurzsichtigen Patienten kann die Augenlaserkorrektur anhand des Eximlasergerät sein. Dadurch erreicht man das Monovisioneffekt (Goetheblick genannt). In dem Fall lassen die Augenchirurgen einen geringen „- „- Sehfehler bestehen (bis -1,75 Dioptrien), damit der Patient problemlos lesen kann. Gleichzeitig korrigiert man den Weitsichtigkeit Sehfehler. In der Praxis heißt das, dass das „bessere“ Auge für das Weitsehen verantwortlich wird, und das andere Augen die Verantwortung für das Nahsehen übernimmt.   Ein Auge wird also für das Sehen in der Ferne optimiert und das andere für das Sehen in der Nähe. Man soll aber daran denken, dass die Augenlaserkorrektur nicht die Alterssichtigkeit   reduziert, sondern lediglich den Effekt mindert.  Mit der Zeit braucht der Patient immer stärkere Lesebrille.  Alle Menschen, auch diejenigen, die vorher nie eine Brille brauchten, müssen sich nach den vollendeten 40-sten Lebensjahr mit dem Problem auseinandersetzen. Das ist einfach mit dem physiologischen Alterungsprozess eng verbunden.

Werde ich während des Eingriffs und danach Schmerzen empfinden?

Der Eingriff wird unter lokaler Tropfbetäubung durchgeführt und ist völlig schmerzfrei. Darüber hinaus werden dem Patienten orale Schmerzmittel verabreicht. Nach der Behandlung mit der SBK- bzw. der LASIK-Methode wird der Schmerz nur selten empfunden, und eher als ein Diskomfort bzw. der Eindruck eines Fremdkörpers im Auge beschrieben. Bei der LASEK und TransPRK kann sich der Schmerz in den ersten 48 Stunden entwickeln und in dieser Zeit werden Schmerzmittel verabreicht.

Können beide Augen gleichzeitig operiert werden?

Ja, es ist selbstverständlich möglich, die endgültige Entscheidung soll jedoch am besten nach der Absprache  mit dem Arzt bei der Eignungsuntersuchung getroffen werden.

Wo liegen die  Unterschiede zwischen  den Methoden der Augenlaserkorrektur?

Die Methoden der Augenlaserkorrektur können auf die ohne Ablösung und mit Ablösung eines Hornhaut-Flaps unterteilt werden. Sie unterscheiden sich mit der Vorbereitung des Operationsfeldes für die Laser-Einwirkung und die Heilungsdauer.
Methoden, bei denen die obere Hornhautschicht mit einem Mikrokeratom eingeschnitten und ein Flap für die Zeit der Laser-Einwirkung zur Seite geklappt wird (SBK LASIK und LASIK), sind viel bequemer für den Patienten und durch eine schnellere Heilungszeit gekennzeichnet. SBK LASIK, bei der der Flap sogar bis zu 50% dünner ist als im Vergleich zu LASIK, ist derzeit die modernste und die am meisten komplikationslose Methode der Behandlung. Nach dem Eingriff wird der Hornhaut-Flap wieder in seinen ursprünglichen Platz zurückgeklappt und fungiert als ein natürlicher Verband. Das Auge heilt sehr schnell und man kann bereits am Folgetag zu seinen Alltagsbeschäftigungen zurückkehren.
Bei den Behandlungsmethoden ohne Flap-Ablösung (LASEK i TransPRK) dringt man lediglich durch Abtragung des Epithels für die Zeit der Laser-Einwirkung in tiefere Hornhautschichten ein. Bei der LASEK-Methode wird eine Alkohollösung appliziert, die es möglich macht das Hornhaut-Epithel weicher zu machen und mit einem Hobel zu trennen. Die TransPRK, oft auch als “No Touch” PRK bezeichnet, entfernt die Oberfläche der Hornhaut ausschließlich mittels modernster Lasertechnik. Nach den Eingriffen ohne Flap-Ablösung werden auf die Augen Kontaktlinsen, die als Verband dienen, angelegt. Nach einer Woche nimmt der Arzt bei einer Kontrolluntersuchung die Kontaktlinsen heraus. Die richtige Methode wählt der Arzt nach der Durchführung einer entsprechenden spezialistischen Eignungsuntersuchung aus.

Gibt es ein Risiko von Komplikationen nach Augen lasern?

Wie alle Operationen sind auch die Augelaserkorrekturen nicht frei von Risiken und Nebenwirkungen. Die Augenlaser-Operationen generell sind äußerst sichere Eingriffe. Man kann sogar ruhig sagen, dass sie zu den sichersten Eingriffen der Ästhetischer Chirurgie zählen. Es kommt nur ganz selten zu Komplikationen. Deshalb ist die ausführliche Voruntersuchung vor der Augenlaser-OP so immens wichtig. Hierbei können Risikopatienten erkannt und entsprechend beraten werden. Zu den meisten Komplikationen kommt es bei den Patienten, die den Anweisungen des Arztes nicht folgen, und die Augen nicht mit Augentropfen feucht halten. Also soll man eigentlich die Komplikationen als die Folgen der falschen Hygiene der Augen nach der OP verstehen. So wird der Heilungsprozess gestört.

Der behandelnde Facharzt verschreibt Augentropfen, diese müssen in den Folgewochen in abnehmender Dosierung verabreicht werden. Außerdem erhalten die Patienten nach der Augen OP einen detaillierten Tropfplan, in dem alle wichtigen Informationen noch einmal schriftlich zusammengefasst sind. Schwere Komplikationen während oder nach einer Augenlaser-OP sind bei richtiger Indikationsstellung erfreulicherweise sehr selten. Infektionen werden selten berichtet. Sie müssen entsprechend mit Medikamenten behandelt werden, und sind eher ,wie gesagt auf Nichteinhalten der Verordnung des Augenarztes zurückzuführen. So sollen die Patienten auf das Schwimmen in den Schwimmbädern oder auch in anderen freien Wasserbecken verzichten, denn dadurch steigt das Infektionsrisiko.

Manchmal klagen die Patienten über Nachtsicht-Beschwerden. Diese mögliche Nebenwirkung wird von vielen Patienten als Schwierigkeit, bei Nacht sehen oder bei Nacht Auto fahren zu können,beschrieben. Viele Betroffene empfinden Lichtquellen im Dunkeln als zu grell und blendend. Diese Komplikation tritt häufig in der frühen postoperativen Phase auf und verbessert sich in den meisten Fällen zunehmend.

Ich nehme die Anti-Baby-Pille. Kann die Augenlaserkorrektur bei mir trotzdem vorgenommen werden?

Zu den Verhütungsmittel gehören verschiedene Medikamente, die unterschiedliche Zusammensetzung und unterschiedliche Wirkung haben. Man soll also bei der Voruntersuchung den Arzt über die reguläre Einnahme von jeglichen Medikamenten informieren. Hier muss man aber ausdrücklich betonen, dass die modernen Verhütungsmitteln keinen Einfluss auf das Untersuchungsergebnis sowie auf den Eingriffserfolg haben.

Ich bin ein aktiver Mensch. Darf ich direkt nach dem Eingriff wieder trainieren?

Nach der Augenlaserkorrektur soll man auf die starke körperliche Anstrengung verzichten. Das bedeutet jedoch nicht, dass man zum Beispiel  nicht joggen kann, nicht spazieren gehen kann oder ein wenig Stretching machen kann. Man soll das Heben und die Sportarten, die den Druck im Auge steigern ,meiden. Die Ärzte empfehlen Schwimmpause, sowie das Einstellen von Besuchen in der Sauna etwa ein Monat nach dem Eingriff. Die Patienten betonen jedoch , dass es sich lohnt, auf die sportliche Aktivitäten zu verzichten, um danach den vollen Komfort, ohne Brille, ohne Kontaktlinsen und jegliche Behinderungen genießen zu können.

Ist eine Begleitperson notwendig?

Viele unsere Patienten kehren direkt nach dem Eingriff allein entweder nach Hause oder ins Hotel zurück. Man muss jedoch daran denken, dass das Autofahren direkt nach dem Eingriff verboten ist. Die Patienten verlassen den Operationsraum ohne jegliche Verbände (es ist einfach nicht nötig). Sie tragen lediglich die Sonnenbrille (im Eingriffspreis inbegriffen). Empfehlenswert ist jedoch eine Begleitperson. Auf eigene Verantwortung kann der Patient ohne Begleitung kommen. Wir bitten Ihnen gerne unsere Hilfe an, zum Beispiel  beim Taxi rufen.

Muss ich nach dem Eingriff Urlaub nehmen?

Viele unsere Patienten können schon am nächsten Tag nach dem Eingriff mit der SBK LASIK -Methode arbeiten gehen. Wenn die Tätigkeiten, die man ausübt, mit starker Anstrengung verbunden sind, oder wenn am Arbeitsplatz es viel Staub gibt, empfehlen wir, dass der Patient sich vom Arzt krank schreiben lässt. Nach dem Augenlasern mit den Methoden LASEK und TransPRK kann der Patient schon nach einer Woche wieder arbeiten gehen, In der Zwischenzeit empfehlen wir, den Anweisungen des Arztes zu folgen und eine Woche Arbeitspause einzulegen.

Spielen der Sehfehler und die Augenlaserkorrektur eine Rolle bei der Entbindung?

Zum Glück spielt der Sehfehler bei der Entbindung keine Rolle. Diese zwei Aspekte, nämlich die Geburt des Kindes und der Sehfehler hängen nicht zusammen. Es gibt zwar manchmal bei den schwangeren Frauen Probleme, aber sie sind nicht auf den Sehfehler zurückzuführen. Es kann nämlich während der Geburt zu der Netzhautablösung kommen, da beim Pressen der Druck im Kopf ansteigt. Das hängt keinesfalls mit dem Sehfehler zusammen. Bei dem Sehfehler handelt sich um die Form und den Aufbau der Hornhaut, und nicht um die Netzhaut. Dazwischen besteht also kein Zusammenhang. Dazu muss man erwähnen, dass die Wahrscheinlichkeit der Netzhautablösung während einer normaler Entbindung, nur bei Frauen besteht , deren Sehfehler -6 Dioptrien übersteigt.

Augenlasern bei Diabetespatienten?

Eine Augenlaserkorrektur ist auch bei Diabetes möglich. Nicht selten sind jedoch die Augen der Patienten durch die Stoffwechselerkrankung in Mitleidenschaft gezogen, so dass eine Eignung für das Augenlasern leider nicht selbstverständlich ist. Einer der Voraussetzungen ist ein stabiler Blutzuckerspiegel. Es kann auch keine diabetische Retinopathie,bestehen. Wenn sich kleine Bläschen bilden, können diese platzen und in die Netzhaut bluten. Bei Zuckerkrankheit muss der Patient damit rechnen, dass der Heilungsprozess länger dauert.