Im Eingriffsraum
D.h. Laser-Sehkorrektur Schritt für Schritt:
- Eine Krankenschwester hilft dem Patienten im Vorbereitungs- und Erholungsraum ein Operationshemd, Schuhschoner und eine Mütze – Operationskleidung – anzuziehen.
- In die Augen des Patienten werden Betäubungsmittel und Antibiotika eingetropft. Oral nimmt der Patient einen Beruhigungssirup und ein Schmerzmittel ein.
- Die Gesichtshaut des Patienten wird genau mit Desinfektionsmitteln gereinigt.
- Nach Ankunft im Eingriffsraum und bequemen Lagerung des Patienten auf dem Bett wird wiederholt ein Betäubungsmittel in sein Auge eingetropft.
- Während des ganzen Eingriffs bleibt das Gesicht des Patienten mit einem speziellen sterilen Tuch mit einem Loch für das Auge abgedeckt.
- Auf das Auge wird ein Lidsperrer angelegt, der effektiv dem Blinzeln vorbeugt, und der Operationstisch wird unter den Laserarm gestellt.
- In der LASIK- und SBK LASIK-Methode wird mittels Mikrokeratom ein Hornhaut-Flap gelöst. Es ist eine schmerzfreie Phase, der Patient hört nur, wie das Gerät arbeitet.
- In der Epi-LASIK-Methode löst man das Hornhaut-Epithel mit einem speziellen Mikrokeratom – Epikeratom – ab.
- In der LASEK-Methode wird eine Alkohollösung appliziert, um das Hornhaut-Epithel zu lösen.
- Auf dem darunterliegenden Hornhaut-Feld wird dann, mittels der auf den Sehfehler des Patienten programmierten Lasers, die Korrektur vorgenommen. Das dauert nur ein-einige dutzend Sekunden, man hört nur das Geräusch des arbeitenden Lasers. Diese Phase ist schmerzfrei!
- Nach der Laserablation wird der Hornhaut-Flap / das Epithel wieder an den ursprünglichen Platz positioniert.
- Nachdem die korrekte Positionierung der Hornhaut überprüft worden ist, wird der Patient in den Vorbereitungs- und Erholungsraum begleitet, wo er ca. eine Stunde unter ständiger Betreuung des medizinischen Personals verbringt.

Zu beachten ist, dass man während des Eingriffs die Anweisungen des Chirurgen und des medizinischen Personals so gut wie möglich befolgen soll und ruhig und entspannt bleibt.
Nach einstündiger Erholung erfolgt eine Kontrolluntersuchung im augenärztlichen Behandlungsraum. Der Arzt untersucht die Augen des Patienten mittels Spaltlampe und soweit sich keine Gegenanzeigen ergeben, wird der Patient nach Hause entlassen. Dem Patienten werden alle Unterlagen zum durchgeführten Eingriff sowie der Applikationsplan von Augentropfen mitgegeben, es wird auch die Uhrzeit der Wiedervorstellung am Folgetage festgelegt. Bei der zweiten Kontrolluntersuchung wird genau der Augenzustand des Patienten untersucht; dann legt der Arzt die Termine für weitere Kontrolluntersuchungen fest und beantwortet zusätzliche Fragen.
