Nach dem Eingriff
Der Arzt ist darauf orientiert, eine möglichst große Sehkorrektur bei den Patienten zu erzielen. Bei einer zu dünnen Hornhaut bei Fehlern von mehr als -11D und mehr als +6D kann es jedoch vorkommen, dass ein Restsehfehler verbleibt. Bei Menschen nach dem 40. Lebensjahr tritt ein Verlust der Nahanpassungsfähigkeit des Auges, sog. Presbyopie, die der Korrektur mittels LASIK, SBK, Epi-LASIK und LASEK nicht unterliegt. Diese Menschen werden leider auf ihre Lesebrille nicht verzichten können.
Hauptregeln, die man nach der Laser-Sehkorrektur befolgen soll:
- Bis zur ersten Kontrolluntersuchung am Folgetag darf selbstständig kein Auto geführt werden.
- 7 nächtelang ist es angeraten, mit Augenschützern zu schlafen.
- Die Augen nicht reiben.
- Es ist angeraten, Sonnenbrillen unmittelbar sowie noch weitere Tage nach dem Eingriff zu tragen.
- Im 1. Monat nach dem Eingriff darf man keine Schwimmbäder benutzen sowie sich nicht in der vollen Sonne und im Sonnenstudio ohne Sonnebrille aufhalten.
- Im 1. Monat nach dem Eingriff ist es angeraten, verstaubte und/oder verqualmte Räume zu vermeiden.
- In den ersten Tagen nach dem Eingriff soll die vor dem Rechner verbrachte Zeit eingeschränkt werden. Es ist angeraten, spezielle Brillen mit Antireflex-Beschichtung für den Rechner zu tragen.
- In den 2 Wochen nach dem Eingriff ist es angeraten, keinen Augen-Make-Up zu tragen.
